Mensch-Maschine Interaktion

NUMMER: n.n.
KÜRZEL: HCI
DOZENT: Prof. Dr. Mar­ti­na An­ge­la Sasse
FAKULTÄT: Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik
SPRACHE: Englisch
SWS: 3 SWS
CREDITS: 5 CP
WORKLOAD: 150 h
ANGEBOTEN IM: jedes Sommersemester

INFOS

Human-Computer Interaction – Vorlesung (2 SWS)
Human-Computer Interaction – Übung (1 SWS)


PRÜFUNGUNGSFORM

Schriftliche Modulabschlussprüfung über 90 Minuten,
plus die Evaluation eines Einzelprojekts (Bearbeitungszeit drei Wochen),
plus die Evaluation des Gruppenprojekts “Design” (Bearbeitungszeit fünf Wochen)


LERNFORM

Die Vorlesung wird als seminaristischer Unterricht abgehalten, die Übungen wird zudem weitere Lernformen wie gruppen- und laborbasierte Projektarbeit beinhalten


LERNZIELE

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls

- kennen die Studierenden die ISO-Definitionen von Usability, User Experience und Lived Experience sowie die Kriterien und analytischen und empirischen Methoden, um diese durch additive und formative Bewertungsprozesse zu bewerten
- kennen die Studierenden eine Reihe von Methoden zur Untersuchung der Benutzeranforderungen, die sie in einer Reihe von Entwurfswerkzeugen (einschließlich Personas und Anwendungsfällen) darstellen
- werden die Studierenden verstehen, wie Benutzeranforderungen jenseits der funktionalen Anforderungen - Ziele und Werte - ermittelt werden und wie diese in verschiedenen Phasen der Interaktion unterstützt werden
- kennen die Studierenden eine Reihe von Labor- und Feldmethoden zur iterativen Bewertung und Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit und Benutzererfahrung, ihrer Stärken und Schwächen sowie zur Auswahl geeigneter Methoden
- haben die Studierenden ein tiefes Verständnis dafür erlangt, wie sich die Interaktion mit Technologien und Diensten auf die menschliche Aktivität auswirkt und wie Benutzerziele und -werte unterstützt werden, während unethische Folgen wie Sucht durch Design, Verletzung der Privatsphäre, Täuschung und kriminelles Verhalten vermieden werden


INHALT

Die Vorlesung vermittelt Kenntnisse derjenigen Faktoren und Methoden, die bei der Entwicklung und Einführung informationstechnischer Systeme dazu beitragen, dass die Nutzung erfolgreich ist. Dabei wird davon ausgegangen, dass technische, organisatorische und soziale Strukturen integriert und angepasst werden müssen. Die Erfolgsfaktoren werden aus interdisziplinärer Sicht behandelt und anhand von Beispielen aus konkreten Anwendungsfällen erläutert.
Zentrales Thema sind die Bereiche Usability, User Experience und Lived Experience sowie die Ausdifferenzierung dieser Begriffe.


VORAUSSETZUNGEN

Keine


VORAUSSETZUNGEN CREDITS

Bestandene Modulabschlussprüfung und Einzelprojekt sowie Anwesenheit an 75 Prozent der Übungstermine


EMPFOHLENE VORKENNTNISSE

Inhalte der Module Requirements Engineering und Software Engineering


LITERATUR

1. A. Cooper, R. Reimann, D. Cronin and C. Noessel: „About Face: The Essentials of Interaction Design“, 4th edition 2014
2. M. Lewrick: „Design Thinking: Radikale Innovationen in einer digitalisierten Welt“, 2018