Requirements Engineering

NUMMER: n.n.
KÜRZEL: ReqEng
DOZENT: Prof. Dr. Mar­ti­na An­ge­la Sasse
FAKULTÄT: Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik
SPRACHE: Englisch
SWS: 3 SWS
CREDITS: 5 CP
WORKLOAD: 150 Stunden
ANGEBOTEN IM: jedes Wintersemester

INFOS

Requirements Engineering – Vorlesung (2 SWS)
Requirements Engineering – Übung (1 SWS)


PRÜFUNGUNGSFORM

Schriftliche Modulabschlussprüfung über 90 Minuten, Präsentation des Gruppenprojekts (eine Woche vor Semesterende), individueller Reflektionsbericht max. zehn Seiten (Abgabe am Semesterende)


LERNFORM

Vorlesung mit Medienunterstützung und Übungen mit Gruppenarbeit


LERNZIELE

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls

kennen die Studierenden die Phasen des Anforderungsprozesses und dessen Ergebnisse, die verschiedenen Akteure im Prozess und ihre jeweiligen Verantwortlichkeiten
werden die Studierenden in der Lage sein, verschiedene Akteure im Prozess zu identifizieren (einschließlich Entwickler und Kunden) und wissen, wie sie durch Anwendung der erlernten Methoden effektiv mit ihnen umgehen können
kennen die Studierenden eine Reihe von Methoden und Werkzeugen, die zur Unterstützung des Anforderungserhebungsprozesses zur Verfügung stehen, und sind in der Lage, die identifizierte Anforderungen zu verwalten und zu dokumentieren
werden die Studierenden sich der Herausforderung des Managements komplexer und sich ändernder Anforderungen im Kontext einer agilen Software-Entwicklung mit den erlernten Methoden und Werkzeugen stellen können


INHALT

Die Lehrveranstaltung „Requirements Engineering“ gibt einen systematischen Überblick über die folgenden Themengebiete:

Requirements Engineering (Anforderungsanalyse) im Kontext unterschiedlicher Softwareentwicklungsparadigmen.
Wer hat welche Anforderung(en)? Identifizierung der Interessengruppen und ihrer Anforderungen (unter Verwendung einer Reihe verfügbarer Methoden, einschließlich kontextbezogener Gestaltung), Managen von Konflikten der verschiedenen Interessengruppen
Festlegen von Anforderungen: Personas und Anwendungsfälle, Dokumentation, Wiederverwendung von Anforderungen
Festlegen von funktionalen und nicht funktionalen-Anforderungen (Utility vs. Usability und Sicherheit), Leistungsanforderungen und Anforderungskonflikten
Jetzt muss es jemand bauen: Agile Entwicklung, Dokumentation und Wiederverwendung von Anforderungen
Design Thinking: Wie dieses dem Anforderungsprozess und darüber hinaus helfen kann


VORAUSSETZUNGEN

keine


VORAUSSETZUNGEN CREDITS

Bestandene Modulabschlussprüfung sowie erfolgreiche Teilnahme am Gruppenprojekt Requirements Elicitation und Specification und bestandenen Einzel-Reflektionsbericht


EMPFOHLENE VORKENNTNISSE

Allgemeines Interesse an technischen Systemen


LITERATUR

1. S. und J. Robertson: „Mastering the Requirements Process: Getting Requirements Right“, 2002
2. H. Beyer und K. Holtzblatt: „Contextual Design: Design for Life“, 2nd Edition 2014
3. J. Bergsmann: „Requirements Engineering für die agile Softwareentwicklung: Methoden, Techniken und Strategien“, 2018